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Ein Kampf für Inklusion ohne Ende

Im Main-Kinzig-Kreis ist das Wort Inklusion noch nicht angekommen.

Seit vielen Jahren müssen die Eltern einer gehörlosen Tochter jeden Cent einklagen, damit ihr Kind eine gleichwertige Bildung wie alle Kinder bekommen kann, mit ihren Freunden in die Regelschule gehen darf. Nun hat der Main-Kinzig-Kreis auch noch Beschwerde gegen die Nichtzulassung zum Bundessozialgericht eingereicht. Die Begründung steht noch aus. Es bleibt abzuwarten, ob das Bundessozialgericht den Fall annimmt.

Der Kampf der Eltern ist voraussehbar noch über Jahre nicht abgeschlossen. Dem Main-Kinzig-Kreis fällt immer Neues ein, den Anspruch auf den Regelschulbesuch in der Form als nicht angemessen zurückzuweisen. Für den Gymnasiumbesuch müssen die Eltern weitere Klagen führen.

Unerträglich ist eine solche Situation für Kind und Eltern! Weder das Kind noch die Eltern können etwas für die verfehlte Bildungspolitik in Hessen. Hier ein aktueller Bericht der op-online.

Main-Kinzig-Kreis hat eine weitere einstweilige Anordnung verloren

Die Gebärdensprachdolmetscherinnen, die seit 4 Jahren für ein gehörloses Mädchen in der Grundschule dolmetschen, müssen nach JVEG bezahlt werden. Der Richter des Sozialgerichts Frankfurt am Main sieht es auch als gegeben an, dass das Mädchen die Dolmetscherinnen auch im Gymnasium benötigt. Lesen Sie hier den Beschluss. Da der Main-Kinzig-Kreis bisher auf Beschlüsse immer Beschwerde eingelegt hat, gehen die Eltern von einer weiteren gerichtlichen Auseinandersetzung aus.