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Gebärdensprache an Hessischen Schulen

Bemerkenswerte Stellungnahme des Landeselternbeirates von Hessen zur Gebärdensprache in Hessischen Schulen. Da wird von der hessischen Politik immer noch gesagt, dass Technik doch ausreicht und Gebärdensprache deswegen nicht nötig ist! Es fehlen mir die Worte!

Zitat des KM-Hessen:
Aufgrund des seit 2001 in Hessen in den Geburtskliniken flächendeckend angebotenen Neugeborenen-Hörscreenings werden Kinder mit angeborenen Hörschäden sehr früh erfasst und diagnostiziert. Daran schließt sich unmittelbar die hörtechnische ersorgung und die hörgeschädigten-pädagogischen Frühförderung an. Mindestens 90 % der Kinder mit Hörschädigung wachsen in einem lautsprachlichen Umfeld auf. Die Eltern wünschen sich überwiegend die hörgerichtete Erziehung und Bildung, da diese dem Kind eine möglichst breite gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht. Auch gehörlose Eltern wünschen heutzutage, dass ihr Kind mit einer Hörschädigung ein Cochlear-Implantat erhält. Sie sehen hierin einen Weg, Zugang zur Gesellschaft zu ermöglichen.

Hessens Kultusministerium hat nichts, aber auch gar nichts, verstanden! Woher die Politiker das Wissen darüber haben, was Eltern wünschen, wird deren Geheimnis bleiben!

Lesen Sie bitte die Stellungnahme des Landeselternbeirates Hessen.

Ergänzung 19.11.2014:

Der hessische Kultusminister Prof. Dr. Lorz hat dem hessischen Landeselternbeirat zur Anerkennung der Deutschen Gebärdensprache im Unterricht geantwortet: Hier seine Antwort.

Solange Kultusminister so antworten, wird es weder gute Bildung für gehörlose Kinder geben, noch sich etwas im Bereich der Inklusion ändern.

Lesen Sie meinen offenen Brief an Prof. Dr. Lorz, Kultusminister in Hessen.